Was es kostet — und woran es hängt
Über Tempo redet jeder. Über die Rechnung und die Abhängigkeit redet selten jemand, dabei entscheidet die darüber, ob das in drei Jahren noch trägt.
-
Der Preis ist heute bekannt, morgen nicht
Ich zahle rund 200 Euro im Monat für das Abo, mit dem ich arbeite. Für mich rechnet sich das deutlich. Aber ich habe keinen Vertrag darüber, dass es das nächstes Jahr auch noch tut: Preise steigen, Tarife werden umgebaut, Kontingente gekürzt. Wer seine Kalkulation darauf stützt, kalkuliert auf fremdem Grund.
-
Das Modell unter dir wird ausgetauscht
Was heute zuverlässig funktioniert, kann sich nach einem Modellwechsel anders verhalten. Wer seine Arbeitsweise auf ein bestimmtes Verhalten gebaut hat, merkt das als Erster. Deshalb liegt bei mir das Wissen im System und nicht im Verlauf eines Chatfensters — ein System übersteht den Wechsel, ein Gesprächsverlauf nicht.
-
Und es hängt an deinem Rechner
Werkzeuge, Zugänge, Konfiguration liegen bei mir lokal. Geht die Platte kaputt, ist erst einmal alles weg. Also Backups — und zwar nicht nur von der Website, sondern von dem, was du dir selbst gebaut hast. Genau der Teil, an den niemand denkt, weil er nach Werkzeug aussieht und nicht nach Arbeit.
-
Ohne Leitplanken zerlegt eine KI eine Website
Wenn ein Agent Schreibrechte hat und niemand sagt, wo Schluss ist, dann ist eine missverstandene Anweisung ein gelöschter Beitragstyp. Testsystem, eigener Benutzer, wenig Rechte, vorher ein Backup. Das ist kein Misstrauen — das ist derselbe Reflex wie vor einem großen Plugin-Update.